Das Johari - Fenster --- Erweitert nach F. Schulz von Thun
Verfasst: So 14. Dez 2025, 23:26
Friedemann Schulz von Thun hat das Johari – Fenster als Grundlage genommen und mit seinem Modell des inneren Teams (die „Mitglieder“ des inneren Teams werden am Ende des Textes aufgeführt) ergänzt. Schulz von Thun bezieht sich dabei auf die inneren Anteile eines Menschen, welche er innere Pluralität nennt. Dieser innere Anteil oder auch inneres Team ist in jedem Menschen zu finden und bedeutet nichts anderes als das man nicht aus einer Stimme, einem Persönlichkeitsanteil, heraus bei wichtigen Entscheidungen handelt, sondern erst ein „Team-Meeting“ mit seinem inneren Team abhält. Wie in jedem Team liegen diese „Teammitglieder“ nicht immer auf derselben Wellenlänge, heißt sie kooperieren nicht nur sondern stehen ach miteinander im Konflikt auf Grund der verschiedenen Sichtweisen auf ein und dasselbe Problem.
Er nutzt dieses innere Team in der Verbindung des Johari – Fensters um zu zeigen, dass nicht nur die Außenwirkung, sondern auch die innere Einigkeit der Ich-Anteile relevant ist. An einem Beispiel erklärt, ein Mensch der nach außen ruhig und souverän erscheint, kann im inneren von Zweifeln, Unsicherheit und Empörung begleitet sein. Diese inneren Anteile werden im Johari – Fenster im verborgenen oder unbekannten Bereich zugeordnet. Das Modell von Schulz von Thun soll dabei helfen diese inneren Stimmen zu identifizieren, zu benennen und bewusst mit ihnen zu interagieren. Dadurch stärkt man die persönlich Klarheit sowie die Kommunikationskompetenz.
(Das Kommunikationsmodell, auch Vier-Ohren-Modell, wird in einem anderen Beitrag behandelt.)
Für den Alltag kann man zusammenfassend sagen, wer sein eigenes inneres Team kennt, trifft seine Entscheidungen differenzierter, kommuniziert glaubwürdiger und ist authentischer in seiner Wirkung. Die Verbindung des Johari – Fensters mit der Ergänzung des inneren Teams bietet einem die Möglichkeit seine Selbstsicht zu vertiefen um den inneren Ausdruck der inneren Vielstimmigkeit in einen sozialen Kontext zu bringen.
• Der Teamleiter, als „Chef“ des inneren Teams, versucht die Führung zu übernehmen und eine Entscheidung zu treffen.
• „Stammspieler“ sind die sichtbaren, dominanten Anteile die sich selbst gerne in den Mittelpunkt stellen.
• „Außenseiter“ sind die Anteile, die sich zurückziehen und versteckt halten.
• Die Antagonisten sind die „Gegenspieler“, die im Widerspruch und Konflikt mit allen andere stehen.
• „Spätmelder“ sind die Stimmen die sich zwar erst spät aber mit wichtiger und eventuell heftiger Botschaft sich melden.
• Die leisen Stimmen, also die Zaghaften, werden nur dann hörbar, wenn die anderen verstummen.
• Die „Bewacher“ verhindern das bestimmte Stimmen zu Wort kommen.
• Die „Widersacher“ zielen auf angreifbare Punkte des Oberhaupts.
• Der „Kritiker“ verlangt Perfektion und nagt dadurch am Selbstwertgefühls.
• Der „Abenteurer“ sucht Neues und Spannung
• Der „Selbstzweifler“ äußert, wie der Name schon sagt, Zweifel an einem selbst.
• Der „Genießer“ will das Leben genießen.
Das Johari-Fenster Teil 1 (viewtopic.php?t=47)
Das Johari-Fenster Teil 2 (viewtopic.php?t=56)
Er nutzt dieses innere Team in der Verbindung des Johari – Fensters um zu zeigen, dass nicht nur die Außenwirkung, sondern auch die innere Einigkeit der Ich-Anteile relevant ist. An einem Beispiel erklärt, ein Mensch der nach außen ruhig und souverän erscheint, kann im inneren von Zweifeln, Unsicherheit und Empörung begleitet sein. Diese inneren Anteile werden im Johari – Fenster im verborgenen oder unbekannten Bereich zugeordnet. Das Modell von Schulz von Thun soll dabei helfen diese inneren Stimmen zu identifizieren, zu benennen und bewusst mit ihnen zu interagieren. Dadurch stärkt man die persönlich Klarheit sowie die Kommunikationskompetenz.
(Das Kommunikationsmodell, auch Vier-Ohren-Modell, wird in einem anderen Beitrag behandelt.)
Für den Alltag kann man zusammenfassend sagen, wer sein eigenes inneres Team kennt, trifft seine Entscheidungen differenzierter, kommuniziert glaubwürdiger und ist authentischer in seiner Wirkung. Die Verbindung des Johari – Fensters mit der Ergänzung des inneren Teams bietet einem die Möglichkeit seine Selbstsicht zu vertiefen um den inneren Ausdruck der inneren Vielstimmigkeit in einen sozialen Kontext zu bringen.
• Der Teamleiter, als „Chef“ des inneren Teams, versucht die Führung zu übernehmen und eine Entscheidung zu treffen.
• „Stammspieler“ sind die sichtbaren, dominanten Anteile die sich selbst gerne in den Mittelpunkt stellen.
• „Außenseiter“ sind die Anteile, die sich zurückziehen und versteckt halten.
• Die Antagonisten sind die „Gegenspieler“, die im Widerspruch und Konflikt mit allen andere stehen.
• „Spätmelder“ sind die Stimmen die sich zwar erst spät aber mit wichtiger und eventuell heftiger Botschaft sich melden.
• Die leisen Stimmen, also die Zaghaften, werden nur dann hörbar, wenn die anderen verstummen.
• Die „Bewacher“ verhindern das bestimmte Stimmen zu Wort kommen.
• Die „Widersacher“ zielen auf angreifbare Punkte des Oberhaupts.
• Der „Kritiker“ verlangt Perfektion und nagt dadurch am Selbstwertgefühls.
• Der „Abenteurer“ sucht Neues und Spannung
• Der „Selbstzweifler“ äußert, wie der Name schon sagt, Zweifel an einem selbst.
• Der „Genießer“ will das Leben genießen.
Das Johari-Fenster Teil 1 (viewtopic.php?t=47)
Das Johari-Fenster Teil 2 (viewtopic.php?t=56)