Gerne euren Rat bzw. euer Feedback!
Verfasst: Mi 31. Dez 2025, 14:50
Hi zusammen,
ich bin Chris, 26 Jahre alt (seit 5 Jahren selbstständig im Vertrieb). Vor ca. 1,5 Monaten hat sich meine Ex-Freundin von mir getrennt. Sie ist 29 Jahre alt und arbeitet angestellt als MFA in einer Arztpraxis.
Wir waren ein Jahr zusammen und haben nicht zusammen gewohnt.
Trennungsgründe waren unter anderem:
„Ich müsste mehr fühlen, als ich es gerade tue.“
„Ich kann dir nicht das geben, was du brauchst.“
"Anfänglich sind die Gefühle immer gewachsen, aber seit einer gewissen Zeit nicht mehr"
Die Trennung war sehr emotional. Sie hat viel geweint, meinte unter anderem, sie wolle mich „als Menschen nicht verlieren“ usw. Im Anschluss sind wir sogar noch im Bett gelandet, danach ist sie gegangen.
Bis zu diesem Moment war ich noch relativ gefasst, danach hat es mich komplett zerlegt. In den ersten 1,5 Wochen habe ich klassische Fehler gemacht:
Noch einmal mit ihr geredet
Noch einmal telefoniert
Noch einmal bei ihr übernachtet (es lief auch noch einmal etwas)
Meiner Meinung nach lief die Beziehung sehr harmonisch. Allerdings brachte sie immer wieder Themen wie:
„Ich kann mich nur schwer binden“
„Ich tue mich schwer, über meine Gefühle zu sprechen“
Wir waren in der Zeit auch zweimal gemeinsam im Urlaub, was jedes Mal sehr schön war. Wichtig: Sie hat die Sache nach ca. sechs Monaten selbst als „Beziehung“ bezeichnet und wollte es offiziell machen.
Erst kurz vor unserem letzten Treffen bin ich auf die Videos von Metin und Florian Emmert (HTBAM) gestoßen. Bei diesem letzten Treffen habe ich ihr gesagt, dass eine Freundschaft für mich nicht möglich ist, man sich aber grundsätzlich noch einmal austauschen könne. Im Nachhinein habe ich mich damit allerdings komplett in die Nesseln gesetzt.
Nach 3–4 Tagen habe ich gemerkt, dass mir das überhaupt nicht guttut. Mein Kopf drehte sich nur noch um sie, ich habe nichts mehr auf die Reihe bekommen. Ich habe sie extrem auf ein Podest gestellt und meine gesamte Bestätigung aus ihren Worten gezogen. Jeder kleine Impuls von ihr hat mich komplett getroffen.
Deshalb habe ich mich ca. 7 Tage nach unserem letzten Treffen dazu entschieden, zunächst in eine „Kontaktsperre“ zu gehen, um wieder einen klaren Kopf zu bekommen und zu schauen wo meine Muster sind.
Zwischenzeitlich hatte sie sich immer wieder gemeldet, ich habe kurz und knapp geantwortet – ohne Gegenfragen –, um emotionale Fehler meinerseits zu vermeiden.
Ich habe ihr schließlich Anfang November einen Text geschrieben und eine Grenze gesetzt. Darin habe ich ihr mitgeteilt, dass ich den Kontakt in dieser Form nicht möchte und jetzt Zeit und Raum für mich brauche. Ich verstehe, dass sie aktuell eine Beziehung ausschließt, und respektiere das.
Daraufhin bekam ich noch eine Nachricht von ihr, in der sie schrieb, sie werfe mir nicht die Entscheidung an sich vor, sondern die Art der Kommunikation. Das habe sie dazu gebracht, alles zu hinterfragen, was ich jemals gesagt habe und was wir miteinander hatten. Sie werde sich nun nicht mehr melden und mir den Raum geben.
Das hat mich noch einmal sehr getroffen, aber ich habe nicht mehr reagiert und mich zurückgezogen.
Was habe ich danach gemacht?
(Stichpunkte, sonst wird es zu lang)
Ich habe mir das Konzept der 5 Säulen von HTBAM zu Hilfe genommen und den Fokus komplett auf mich gelegt:
Sport & Ernährung: 4x pro Woche Training + Ernährungsumstellung (seit 4 Wochen konsequent, +2 kg)
Job & Finanzen: Entscheidung getroffen, nächstes Jahr mit zwei weiteren Jungs eine neue Firma zu gründen (Idee hatte ich schon lange)
Sozialer Kreis: Mindestens 1x pro Woche Austausch mit einem Mann, der mich weiterbringt
Routinen: Feste Morgenroutine, die täglich eingehalten wird
Loslassen: Arbeit an Gedanken aus Gefühlen, Impulse erkennen und ihnen keine Handlung folgen lassen
Buch: No More Mr. Nice Guy gelesen und begonnen, damit zu arbeiten – erschreckend viele Parallelen zu mir
Instagram: Auf 15 Minuten pro Tag begrenzt (sie hat mich nach meiner Grenzsetzung ohnehin entfolgt)
Snapchat: Komplett gelöscht – vermisse es kein bisschen
Bildschirmzeit: Deutlich reduziert
Schlafrhythmus: Stabilisiert
Mittlerweile beschäftige ich mich immer mehr mit dem Thema Frame und Substanz. Die Trigger, an meine Ex zu denken, sind noch da, aber deutlich besser kontrollierbar.
Kontaktversuche von ihr nach meinen Text Anfang November:
Nach ca. 2 Wochen: WhatsApp: „Du fehlst mir trotz allem.“
→ Keine Frage, daher keine Reaktion von mir.
Nach ca. 3 Wochen: Instagram-Anfrage.
→ Keine Reaktion von mir.
Nach ca. 3 Wochen: Sie fragte, ob wir telefonieren können.
Ich fragte, worum es geht.
Sie: Sie wolle „ein paar Dinge verstehen“.
Daraufhin habe ich gesagt, dass ich bei dem bleibe, was ich vor drei Wochen gesagt habe – kurz und prägnant, da ich im Gespräch für mich keinen Mehrwert gesehen hätte, da ich 100% wieder emotional geworden wäre.
Am Tag darauf schickte sie mir eine lange Sprachnachricht, in der sie zusammengefasst Folgendes sagte:
Sie verstehe nicht, was zwischen unserem letzten Treffen und meiner Grenzsetzung passiert sei, und das belaste sie extrem. Sie merke, dass sie daran kaputtgehe. Sie analysiere jede Situation, hätte sich gewünscht, dass ich sie anrufe und ihr erkläre, was passiert ist.
Sie hoffe, sie habe es nie so kommuniziert, dass sie eine Beziehung mit mir generell ausgeschlossen habe. Sie glaube (ja, sie sagte wirklich „ich glaube“), dass sie mich in der Beziehung geliebt habe und mich jetzt immer noch liebe. Wenn ich sie in drei Wochen anrufen würde und sie bräuchte, würde sie auch für mich da sein.
Sie liebe nicht leichtfertig und wolle ihr Herz schützen. Es sei für sie sehr anstrengend, bei jeder Handy-Benachrichtigung zu hoffen, dass ich es bin. Sie müsse sich jetzt selbst retten und für sich da sein. Zum Schluss das Übliche: Sie wünsche mir, dass ich mein Glück finde usw.
Diese Nachricht hat mich emotional wieder etwas reingezogen. Trotzdem habe ich nicht reagiert, da sie für mich kein klares Zeichen von echtem Interesse war, sondern eher eine emotionale Entladung. Zudem hatte ich das Gefühl, dass sie mir indirekt den schwarzen Peter zuschiebt – obwohl sie sich von mir getrennt hat.
Seitdem gibt es keinen Kontakt mehr.
Ich stabilisiere mich von Tag zu Tag. Gestern bin ich beim Ausräumen über eine Tasche mit ihren Sachen gestolpert. Mein erster Impuls war, ihr zu schreiben, habe es dann aber gelassen, weil ich mir gegenüber ehrlich sein musste: Ich wäre ihr emotional noch zu bedürftig.
Will ich sie zurück?
Ja.
Warum?
Ich habe in ihr einfach mehr gesehen. Und wäre ich während der Beziehung nicht so stark in die Betaisierung gerutscht und hätte meine Grenzen nicht verschoben, dann bin ich überzeugt, dass es funktioniert hätte.
Meine Frage an euch:
Was sagt ihr zu meinem bisherigen Vorgehen?
Wann – und ob überhaupt – sollte ein direkter Impuls von meiner Seite kommen?
Metin steht klar für indirekte und dann direkte Impulse, HTBAM eher für „warten, bis sie von selbst kommt“.
Ich persönlich habe das Gefühl, dass in ihrem Fall ein direkter Impuls nach einer gewissen Zeit sinnvoller sein könnte. Ich hatte an Jahresende gedacht und die Tasche mit ihren Sachen als Vorwand genommen.
Wie sind eure Einschätzungen?
Habt ihr Tipps?
Ist der Zeitraum, aktuell 4 Wochen seit dem letzten Kontakt zu lange her, um hier überhaupt noch einmal auf sie zuzugehen?
Ich denke, ein großer Punkt von mir ist die Angst, dass wenn ich mich bei ihr melde, sie mich ablehnen könnte. Das alleine dieses Gefühl in meinem Mindset ist, zeigt mir, dass ich mich hier noch nicht genug persönlich weiter entwickelt habe.
ich bin Chris, 26 Jahre alt (seit 5 Jahren selbstständig im Vertrieb). Vor ca. 1,5 Monaten hat sich meine Ex-Freundin von mir getrennt. Sie ist 29 Jahre alt und arbeitet angestellt als MFA in einer Arztpraxis.
Wir waren ein Jahr zusammen und haben nicht zusammen gewohnt.
Trennungsgründe waren unter anderem:
„Ich müsste mehr fühlen, als ich es gerade tue.“
„Ich kann dir nicht das geben, was du brauchst.“
"Anfänglich sind die Gefühle immer gewachsen, aber seit einer gewissen Zeit nicht mehr"
Die Trennung war sehr emotional. Sie hat viel geweint, meinte unter anderem, sie wolle mich „als Menschen nicht verlieren“ usw. Im Anschluss sind wir sogar noch im Bett gelandet, danach ist sie gegangen.
Bis zu diesem Moment war ich noch relativ gefasst, danach hat es mich komplett zerlegt. In den ersten 1,5 Wochen habe ich klassische Fehler gemacht:
Noch einmal mit ihr geredet
Noch einmal telefoniert
Noch einmal bei ihr übernachtet (es lief auch noch einmal etwas)
Meiner Meinung nach lief die Beziehung sehr harmonisch. Allerdings brachte sie immer wieder Themen wie:
„Ich kann mich nur schwer binden“
„Ich tue mich schwer, über meine Gefühle zu sprechen“
Wir waren in der Zeit auch zweimal gemeinsam im Urlaub, was jedes Mal sehr schön war. Wichtig: Sie hat die Sache nach ca. sechs Monaten selbst als „Beziehung“ bezeichnet und wollte es offiziell machen.
Erst kurz vor unserem letzten Treffen bin ich auf die Videos von Metin und Florian Emmert (HTBAM) gestoßen. Bei diesem letzten Treffen habe ich ihr gesagt, dass eine Freundschaft für mich nicht möglich ist, man sich aber grundsätzlich noch einmal austauschen könne. Im Nachhinein habe ich mich damit allerdings komplett in die Nesseln gesetzt.
Nach 3–4 Tagen habe ich gemerkt, dass mir das überhaupt nicht guttut. Mein Kopf drehte sich nur noch um sie, ich habe nichts mehr auf die Reihe bekommen. Ich habe sie extrem auf ein Podest gestellt und meine gesamte Bestätigung aus ihren Worten gezogen. Jeder kleine Impuls von ihr hat mich komplett getroffen.
Deshalb habe ich mich ca. 7 Tage nach unserem letzten Treffen dazu entschieden, zunächst in eine „Kontaktsperre“ zu gehen, um wieder einen klaren Kopf zu bekommen und zu schauen wo meine Muster sind.
Zwischenzeitlich hatte sie sich immer wieder gemeldet, ich habe kurz und knapp geantwortet – ohne Gegenfragen –, um emotionale Fehler meinerseits zu vermeiden.
Ich habe ihr schließlich Anfang November einen Text geschrieben und eine Grenze gesetzt. Darin habe ich ihr mitgeteilt, dass ich den Kontakt in dieser Form nicht möchte und jetzt Zeit und Raum für mich brauche. Ich verstehe, dass sie aktuell eine Beziehung ausschließt, und respektiere das.
Daraufhin bekam ich noch eine Nachricht von ihr, in der sie schrieb, sie werfe mir nicht die Entscheidung an sich vor, sondern die Art der Kommunikation. Das habe sie dazu gebracht, alles zu hinterfragen, was ich jemals gesagt habe und was wir miteinander hatten. Sie werde sich nun nicht mehr melden und mir den Raum geben.
Das hat mich noch einmal sehr getroffen, aber ich habe nicht mehr reagiert und mich zurückgezogen.
Was habe ich danach gemacht?
(Stichpunkte, sonst wird es zu lang)
Ich habe mir das Konzept der 5 Säulen von HTBAM zu Hilfe genommen und den Fokus komplett auf mich gelegt:
Sport & Ernährung: 4x pro Woche Training + Ernährungsumstellung (seit 4 Wochen konsequent, +2 kg)
Job & Finanzen: Entscheidung getroffen, nächstes Jahr mit zwei weiteren Jungs eine neue Firma zu gründen (Idee hatte ich schon lange)
Sozialer Kreis: Mindestens 1x pro Woche Austausch mit einem Mann, der mich weiterbringt
Routinen: Feste Morgenroutine, die täglich eingehalten wird
Loslassen: Arbeit an Gedanken aus Gefühlen, Impulse erkennen und ihnen keine Handlung folgen lassen
Buch: No More Mr. Nice Guy gelesen und begonnen, damit zu arbeiten – erschreckend viele Parallelen zu mir
Instagram: Auf 15 Minuten pro Tag begrenzt (sie hat mich nach meiner Grenzsetzung ohnehin entfolgt)
Snapchat: Komplett gelöscht – vermisse es kein bisschen
Bildschirmzeit: Deutlich reduziert
Schlafrhythmus: Stabilisiert
Mittlerweile beschäftige ich mich immer mehr mit dem Thema Frame und Substanz. Die Trigger, an meine Ex zu denken, sind noch da, aber deutlich besser kontrollierbar.
Kontaktversuche von ihr nach meinen Text Anfang November:
Nach ca. 2 Wochen: WhatsApp: „Du fehlst mir trotz allem.“
→ Keine Frage, daher keine Reaktion von mir.
Nach ca. 3 Wochen: Instagram-Anfrage.
→ Keine Reaktion von mir.
Nach ca. 3 Wochen: Sie fragte, ob wir telefonieren können.
Ich fragte, worum es geht.
Sie: Sie wolle „ein paar Dinge verstehen“.
Daraufhin habe ich gesagt, dass ich bei dem bleibe, was ich vor drei Wochen gesagt habe – kurz und prägnant, da ich im Gespräch für mich keinen Mehrwert gesehen hätte, da ich 100% wieder emotional geworden wäre.
Am Tag darauf schickte sie mir eine lange Sprachnachricht, in der sie zusammengefasst Folgendes sagte:
Sie verstehe nicht, was zwischen unserem letzten Treffen und meiner Grenzsetzung passiert sei, und das belaste sie extrem. Sie merke, dass sie daran kaputtgehe. Sie analysiere jede Situation, hätte sich gewünscht, dass ich sie anrufe und ihr erkläre, was passiert ist.
Sie hoffe, sie habe es nie so kommuniziert, dass sie eine Beziehung mit mir generell ausgeschlossen habe. Sie glaube (ja, sie sagte wirklich „ich glaube“), dass sie mich in der Beziehung geliebt habe und mich jetzt immer noch liebe. Wenn ich sie in drei Wochen anrufen würde und sie bräuchte, würde sie auch für mich da sein.
Sie liebe nicht leichtfertig und wolle ihr Herz schützen. Es sei für sie sehr anstrengend, bei jeder Handy-Benachrichtigung zu hoffen, dass ich es bin. Sie müsse sich jetzt selbst retten und für sich da sein. Zum Schluss das Übliche: Sie wünsche mir, dass ich mein Glück finde usw.
Diese Nachricht hat mich emotional wieder etwas reingezogen. Trotzdem habe ich nicht reagiert, da sie für mich kein klares Zeichen von echtem Interesse war, sondern eher eine emotionale Entladung. Zudem hatte ich das Gefühl, dass sie mir indirekt den schwarzen Peter zuschiebt – obwohl sie sich von mir getrennt hat.
Seitdem gibt es keinen Kontakt mehr.
Ich stabilisiere mich von Tag zu Tag. Gestern bin ich beim Ausräumen über eine Tasche mit ihren Sachen gestolpert. Mein erster Impuls war, ihr zu schreiben, habe es dann aber gelassen, weil ich mir gegenüber ehrlich sein musste: Ich wäre ihr emotional noch zu bedürftig.
Will ich sie zurück?
Ja.
Warum?
Ich habe in ihr einfach mehr gesehen. Und wäre ich während der Beziehung nicht so stark in die Betaisierung gerutscht und hätte meine Grenzen nicht verschoben, dann bin ich überzeugt, dass es funktioniert hätte.
Meine Frage an euch:
Was sagt ihr zu meinem bisherigen Vorgehen?
Wann – und ob überhaupt – sollte ein direkter Impuls von meiner Seite kommen?
Metin steht klar für indirekte und dann direkte Impulse, HTBAM eher für „warten, bis sie von selbst kommt“.
Ich persönlich habe das Gefühl, dass in ihrem Fall ein direkter Impuls nach einer gewissen Zeit sinnvoller sein könnte. Ich hatte an Jahresende gedacht und die Tasche mit ihren Sachen als Vorwand genommen.
Wie sind eure Einschätzungen?
Habt ihr Tipps?
Ist der Zeitraum, aktuell 4 Wochen seit dem letzten Kontakt zu lange her, um hier überhaupt noch einmal auf sie zuzugehen?
Ich denke, ein großer Punkt von mir ist die Angst, dass wenn ich mich bei ihr melde, sie mich ablehnen könnte. Das alleine dieses Gefühl in meinem Mindset ist, zeigt mir, dass ich mich hier noch nicht genug persönlich weiter entwickelt habe.